Personalmanagement in sozialen Organisationen
Soziale und karitative Organisationen sind einem zunehmenden Wettbewerb und Effizienzdruck durch Gesetzgeber und Kostenträger ausgesetzt. Die erfolgreiche Umsetzung von modernen Instrumenten des Personal- und Qualitätsmanagements entscheidet über die Zukunftsfähigkeit.
Das Institut für Personalforschung stellt für Organisationen des Sozial- und Gesundheitswesens ein Kompendium von Praxiskonzepten für die schnelle und kostengünstige Umsetzung zur Verfügung:
1. Organisation und effiziente Strukturen
1.1. Das Kompetenzmodell…
…verdeutlicht die Verantwortung und Kompetenzen auf verschiedenen Hierarchieebenen und optimiert somit das Führungssystem. Kompetenz-streitigkeiten und Unklarheiten in der Aufgabenteilung und innerbetrieblichen Zusammenarbeit werden abgebaut, das Managementsystem wird klarer und schlagkräftiger.
1.2. Stellenbeschreibungen…
…definieren personenunabhängig die Hauptaufgaben, Strukturmerkmale und Charakteristika einer Position und zeigen – in Übereinstimmung mit dem Organigramm - zugleich die hierarchische Einordnung der Position in das Gesamtgefüge. Das Instrument kann innerhalb von ca. vier Wochen flächendeckend und kostengünstig eingeführt werden.
2. Personalentwicklung
2.1. Anforderungsprofile…
…definieren personenunabhängig die auf der jeweiligen Position erforderlichen fachlichen und persönlichen Anforderungen. Sie dienen damit einer optimierten internen und externen Personalauswahl, was mittelfristig zu einer Verbesserung des Mitarbeiterpotenzials führt. In der Personalentwicklung dienen Anforderungs-profile im Vergleich mit dem Eignungsprofil des Stelleninhabers der Ermittlung von Entwicklungs- und Weiterbildungsbedarf. Unser Instrument lässt sich sofort und universell für alle Mitarbeitergruppen einsetzen.

2.2. Das Mitarbeitergespräch…
…ist der Kern jeder Personalentwicklung, weil darin Führungskräfte und Mitarbei-ter/innen offen über das aktuelle Leistungsniveau, persönliche Stärken und Schwächen und Möglichkeiten zur Verbesserung der (fachlichen) Arbeit sprechen. Dabei werden zukunftsweisende Vereinbarungen getroffen und die Zusammenarbeit auf ein solides Fundament gestellt. Wir entwickeln für Sie die richtige Methodik und den Gesprächsbogen und zeigen Ihnen, wie andere soziale Unternehmen damit erfolgreich agieren.
2.3. Leistungsbeurteilungen…
…führen zu einer praxisbezogenen Differenzierung von Leistung und ermöglichen damit die Etablierung eines leistungsfördernden Anreiz- und Belohnungssystems. Wir zeigen Ihnen die verschiedenen Formen und Methoden der Leistungs-einschätzung und - soweit tarifvertraglich möglich und gewünscht – die Optionen zur Einführung einer leistungsorientierten Vergütung. Mit oder ohne Leistungs-zulage: eine moderne Organisation kann in Zukunft ohne dieses Instrument nicht marktgerecht agieren, denn Leistung muss sich lohnen. Unser Instrument ermöglicht Ihnen, Ihren eigenen Kriterienkatalog zusammenzustellen und das Leistungsniveau jedes einzelnen Mitarbeiters fair und offen transparent zu machen. Wir helfen Ihnen bei der Konstruktion der Beurteilungsmethodik und trainieren Ihre Führungskräfte für die Anwendung des Verfahrens.
2.4. Zielvereinbarungen…
…konzentrieren das Verhalten der Mitarbeiter auf Aspekte der Leistungsverbes-serung und bieten einen „roten Faden“ für die durchgängige Erfolgsausrichtung. Die im Mitarbeitergespräch vereinbarten Ziele helfen dabei, übergeordnete Unternehmensziele auf das alltägliche Verhalten der Mitarbeiter zu übertragen. Unser Instrument ist darauf ausgelegt, schnell und unbürokratisch messbare Zielgrößen zu finden, die mit den Mitarbeitern vereinbart werden können.
3. Managemententwicklung
3.1. Das FührungsFeedback…
…ist eine in der Wirtschaft erprobte Technik der Managemententwicklung, bei dem der Führungserfolg zweidimensional gemessen wird: Anhand von 33 Verhaltens-kriterien erstellt die Führungskraft ein Selbstbild des eigenen Führungsverhaltens, welches mit der Einschätzung der unterstellten Mitarbeiter/innen in Beziehung gesetzt wird. Auf diesem Weg entsteht ein Entwicklungsprozess für die Führungskraft und das Team, der professionell begleitet wird. Zahlreiche Manager der Wirtschaft haben damit die eigene Entwicklung als Führungskräfte vorangetrieben.
3.2. „Time for Success“ – Das Erfolgstraining für Führungskräfte…
…vermittelt den Führungskräften in praxis- und verhaltensorientierter Form das Basis-Know-how für ein erfolgreiches Führungsverhalten. Das Training ist damit u.a. auf die Umsetzung der zuvor genannten Führungsinstrumente fokussiert und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf, das eigene Managementverhalten zielgerichteter zu gestalten und einen Prozess der Selbstentwicklung („Self-Development“) zu beginnen.

3.3. „Managementkompetenz steigern – Führungskonzepte aus der Wirtschaft“…
… ist ein Führungstraining für fortgeschrittene Führungskräfte im Sozialmanagement, die das bereits vorhandene Know-how durch moderne Konzepte aus der Wirtschaft ergänzen wollen. Dabei werden Mittel und Wege erarbeitet, wie die Effizienz und das Unternehmenskonzept einer sozialen Organisation gezielt optimiert werden können.
4. Qualitätssicherung durch Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit
4.1. Die Mitarbeiterbefragung…
…ermöglicht eine systematische Analyse der Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation. Sie dient zugleich der Erhebung von Störfaktoren im Betrieb und der Ermittlung von Verbesserungspotenzialen. Nicht zuletzt deshalb gilt die Mitarbeiterbefragung heute als ein wichtiges Instrument des Qualitäts-managements nach DIN ISO und EFQM. Wir stellen Ihnen einen Fragebogen zur Verfügung, der ein Benchmarking Ihrer Ergebnisse mit denen anderer DRK-Verbände und sonstiger sozialer Unternehmen ermöglicht.
4.2. Die Kundenbefragung…
…ermittelt Ihre Position auf dem „Markt der Hilfeleistungen“, erarbeitet ein Stärken- und Schwächenprofil aus Kundensicht und schafft Ideen für neue und bessere Leistungen. Sie erhalten präzise Informationen über Ihre verschiedenen Kundengruppen (Patienten, Pflegebedürftige, Angehörige, Ärzte, Krankenhäuser, Mitglieder etc.), über deren Zufriedenheitsniveau und Erwartungen. So
können Sie Ihr Profil noch gezielter an den Bedürfnissen Ihrer Kunden ausrichten. Dabei wird Qualitätsmanagement und Kundenorientierung greifbar. Wir halten praxiserprobte Fragebögen für Rettungsdienst, Krankentransport, ambulante und stationäre Pflege, Krankenhaus etc. zur Verfügung oder ermitteln mit Ihnen eine kostengünstige individuelle Lösung für Ihre Kundenbefragung.
- Beispiel aus einer Kundenbefragung "Ambulante Pflege"
Warum Personal- und Qualitätsmanagement in sozialen Organisationen?
Weil Kostenträger und Gesetzgeber (z.B. SGB) immer nachdringlicher die genannten Methoden des Qualitätsmanagements fordern und der Druck wächst, ein Qualitätszertifikat (z.B. nach DIN ISO, EFQM) nachzuweisen.
Weil es nicht mehr eine Frage ist, „ob“ das Leistungsvermögen und Management im Sozial- und Gesundheitswesen optimiert werden muss, sondern nur noch „wann“ und „wie“.
Weil aufgrund der personalintensiven Arbeit der Handlungsdruck in Richtung „Effizienzsteigerung“ nur über die Kernressource „Mitarbeiter/innen“ gelöst werden kann.
Was bietet das Institut für Personalforschung?
Mit unseren Instrumenten können Sie modulartig und rein bedarfsorientiert Ihr Personal- und Qualitätsmanagement umsetzen.
Wir bieten Ihnen keine Theorie, sondern nur praxiserprobte Konzepte und Instrumente, die kostengünstig und schnell bei Ihnen realisiert werden können.
Sie erhalten Beratung, Training und Coaching – soweit gewünscht – professionell aus einer Hand und von Experten, die über eigene Managementerfahrung im sozialen Bereich und Gesundheitswesen verfügen.
Geben Sie Ihrem Personalmanagement Vitamine!
